Im Neuen Testament ist das griechische „bema“ ein Podium, ein erhöhter Platz, der im Altertum ein Ort des Richters war. 12mal kommt dieser Begriff vor, davon mehrfach als Ort des Richtens: Pilatus richtete über Jesus (Mt. 27,19; Joh19,13) Gallio richtete über Paulus (Apg. 18,12+16+17) Festus richtete über Paulus (Apg. 25,6+17) Richterplatz des Kaisers (Apg. 25,10) In allen Fällen handelt es sich eindeutig um eine erhöhte Position, von der aus Recht gesprochen.. Weiterlesen
aion
Das griechische Wort aion Auszug aus „Theologsiches Begriffslexikon zum Neuen Testament, Studienausgabe Band 2, Theologischer Verlag R. Brockhaus Wuppertal, 1977, Seite 1457 ff. aion bedeutet Äon, Lebenszeit, Weltzeit, lange Zeit, Ewigkeit Das griech. Wort aion unterscheidet sich von seinen indogerm. Parallelen (lat. aevum, deutsch ewig) dadurch, dass es nicht so sehr von einer abstrakten Zeitdauer, sondern von einer gelebten Zeit her gedacht ist… Dass aion in der LXX (= Septuaginta,.. Weiterlesen
Andrew Jukes
Andrew John Jukes (5. November 1815 in Bombay – 4. July 1901 in Southampton) war ein britischer Theologe. Er war Sohn des Arztes Andrew Jukes, der Angestellter der East India Company im Iran war, und von Georgina Ewart. Er wurde ausgebildet in der Harrow School und im Trinity College, Cambridge. Nach seiner Hochzeit am 27.02.1842 mit Augusta Hole, wurde er im Juni 1842 von dem Erzbischof von York (Church of.. Weiterlesen
Andachtsbücher
Diese Andachtsbücher gehen einen anderen Weg als viele herkömmliche Andachten, die oft einzelne Verse aus dem Zusammenhang herausgreifen. Stattdessen widmen sie sich jeweils einem ganzen Brief des Apostels Paulus. Dadurch entsteht ein roter Faden, der die ursprünglichen Zusammenhänge sichtbar macht und einen tieferen Zugang zur biblischen Botschaft eröffnet. Die kurzen Auslegungen eignen sich ideal für den Alltag: Als eBook können sie auf dem Lesegerät, Handy oder Tablet fast überall gelesen.. Weiterlesen
„In Jesus ist uns viel anvertraut.“ – 1. Timotheus 1,11
5. Vortrag einer Bibelwoche im Haus Sonnenblick in Bad Teinach am 13. April 2002 von Gregor Dalliard. Dies ist die autorisierte Nachschrift einer Kassettenaufnahme. Kursive Worte sind vom Referenten stärker betont worden. Worte in eckiger Klammer [] sind Zufügungen vom Abschreiber. Zum Verständnis: Herr Dalliard benutzt leider die heidnischen und unbiblischen Begriffe „Hölle“ und „Höllengerichte“. Er meint in dem von ihm genannten Zusammenhang das Gericht vor dem großen, weißen.. Weiterlesen
Der reiche Mann und Lazarus (Lukas 16,19 – 31) – Eine Analyse
Kaum eine Erzählung Jesu wird so häufig missverstanden wie die Geschichte vom reichen Mann und Lazarus in Lukas 16. Weil ein Teil der Handlung im „Hades“ (oft gar mit „Hölle“ übersetzt) stattfindet und dort von Qualen die Rede ist, ziehen manche Ausleger daraus direkte Rückschlüsse auf den Zustand von Toten. Doch genau hier beginnt das Problem. Wenn es sich bei dieser Erzählung um ein Gleichnis handelt, dann arbeitet Jesus bewusst.. Weiterlesen
Die Vollendung
Viele glauben, dass das Ende der Offenbarung eine Beschreibung des „ewigen“ Himmels oder der „Ewigkeit“ ist, den wir nach der Auferstehung erleben werden und dass danach nichts mehr kommt. Hier, so wird oft gedacht, sind wir am Ziel und alles ist gut. Ist das wirklich so? Johannes beschreibt in Offenbarung 21,1 zwar „einen neuen Himmel und eine neue Erde“, aber er sieht die „Heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem.. Weiterlesen
Muslimische Einflüsse in Dantes Göttlicher Komödie
Viele fragen sich, wo die vertrauten Bilder von ewiger Qual, kreisförmigen Strafzonen und kosmischer Vergeltung herkommen, obwohl die Bibel nicht davon spricht. Der folgende Text aus der taz setzt genau an diesem Punkt an. Er öffnet den Blick für die überraschend vielfältigen Einflüsse, die das europäische Denken über Himmel und eine Hölle geprägt haben, und zeigt am Beispiel von Dantes Divina Commedia, welch entscheidene Rolle außerkirchliche, insbesondere islamische Traditionen dabei.. Weiterlesen
Ein Gespräch zwischen Himmel und Hölle
Lauschen wir einem fiktiven Gespräch zwischen dem nach Gott suchenden Erik und der Christin Mia. Mias Antworten machen deutlich, in welche Widersprüche sich Christen verstricken, die sich nicht in der Bibel auskennen und nie selbst geprüft haben, was ihnen andere erzählt haben. Es zeigt sich an diesem Beispiel, dass jeder Fragen, wie zum Glaubensbeginn, zum Christsein und zur Höllenlehre gründlich durchdacht und geprüft haben sollte, ehe er Suchende verschreckt. Erik:.. Weiterlesen
Geschichte der Allversöhnung
Immer wieder in der Geschichte gab es Menschen, die sich nicht mit den gängigen religiösen Vorstellungen zufriedengaben. Besonders gefährlich wurde es, wenn diese Fragen das Fundament kirchlicher Macht berührten – etwa, wenn das Drohszenario der „ewigen Hölle“ in Frage gestellt wurde. Der folgende Text zeichnet nach, wie sich durch die Jahrhunderte hindurch eine erstaunlich breite und vielfältige Gegenbewegung formte: Kirchenväter, Mönche, Reformatoren, Pietisten, Professoren und ganze Gemeinden, die überzeugt waren,.. Weiterlesen
